Proud2Help: Wenn Logistik auf Menschlichkeit trifft
Innerhalb von 48 Stunden von der Idee zur Plattform: Wie wir digitale Prozesse nutzten, um humanitäre Hilfe effizient zu koordinieren.
Proud2Help: Wenn Logistik auf Menschlichkeit trifft
Krise verzeiht keine Ineffizienz. Als die Corona-Krise ausbrach, sahen wir eine Welle der Hilfsbereitschaft – aber auch ein massives Koordinationsproblem. Proud2Help war unsere Antwort: Eine Plattform, die Helfen skalierbar macht.
Die Dokumentation
Bilder sagen mehr als Code-Zeilen. Dieses Video dokumentiert die Entstehung und den Spirit hinter Proud2Help – ein Projekt, bei dem "Time-to-Market" keine Kennzahl, sondern eine humanitäre Notwendigkeit war.
Der "Pain Point": Das Chaos der guten Absichten
In den ersten Tagen humanitärer Krisen entstehen oft "Daten-Wüsten". Hilfsangebote werden in WhatsApp-Gruppen geteilt, Unterkünfte in Excel-Listen verwaltet und Transporte auf Zuruf organisiert. Das Ergebnis ist Reibungsverlust: Hilfsgüter landen am falschen Ort, Wohnraum bleibt ungenutzt.
Das Problem war nicht der Mangel an Ressourcen, sondern der Mangel an Allokations-Effizienz.
Die Venture-Antwort: Plattform-Logik statt Excel
Wir haben unsere Ressourcen als Venture Builder genutzt, um nicht manuell, sondern strukturell zu helfen. Innerhalb kürzester Zeit (Rapid Prototyping) entstand Proud2Help.
Wir haben die Prinzipien der Marktplatz-Ökonomie auf die Katastrophenhilfe übertragen:
- Supply-Side Aggregation: Strukturierte Erfassung von Hilfsangeboten (Wohnraum, Transport, Sachspenden).
- Demand-Side Verification: Validierung des Bedarfs durch NGOs und Partner vor Ort.
- Algorithmic Matching: Effiziente Zusammenführung von Angebot und Nachfrage basierend auf Parametern wie Standort, Kapazität und Zeitfenster.
Das Ergebnis
Proud2Help bewies, dass die Methoden moderner Tech-Unternehmen – Agilität, Skalierung, Prozessautomatisierung – im Non-Profit-Sektor einen massiven Hebel (Leverage) erzeugen können. Wir konnten tausende Interaktionen bündeln und die "Last Mile" der Hilfe organisieren, wo staatliche Strukturen noch im Hochlauf waren.
Es war ein Beweis für unsere These: Technologie ist wertneutral, aber in den richtigen Händen das stärkste Werkzeug für positive Veränderung.
Projekt-Links: